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Sankt Augustin, 11.7.14

Mein Ghana-Abenteuer steht kurz bevor

 „Antilopen laufen immer zu zweit, damit sie sich gegenseitig den Dreck aus den Augen pusten können.“ (Ghanaisches Sprichwort)

Erst hatte ich vor, einen Internet-Blog zu schreiben. Aber jetzt habe ich mich entschieden, ein Reisetagebuch für einen geschlossenen Kreis von Freunden, Kollegen, Verwandten und Bekannten zu führen. Wenn Sie/ihr sich/ euch von meinen Berichten über meine Ghanareise gestört fühlt, lasst es mich wissen. Ich streiche Sie/euch dann von der Adressatenliste.

Noch ein Hinweis – ich werde ab jetzt nur in der Du-Form schreiben. Ich bitte alle, mit denen ich noch nicht per Du bin, dies zu entschuldigen.

Noch 9 Tage bis zu meinem Flug nach Ghana.

Gestern ist das Visum der Ghanaischen Botschaft in Berlin eingetroffen.

Letzte Absprachen zur Reisevorbereitung mit Pater Moses, dem Leiter der Stiftung Regentropfen, der mit mir am 20.7.14 nach Ghana fliegt, habe ich Vorgestern erledigt.

 Pater Moses, Leiter der Stiftung Regentropfen

Das ist meine erste Reise nach Namoo (Upper East Region) in Ghana zur ehrenamtlichen Aufbauhilfe eines „Career Development Centers“ (dt.: Karriere- Entwicklungszentrum) (abgekürzt CDC) des im Bau befindlichen, neuen Regentropfen College of Applied Sciences (dt.: Regenbogen Fachhochschule).

Die Idee zum CDC hatte ich mit Pater Moses letzten September entwickelt und sie fand großen Anklang beim Planungsausschuss der Fachhochschule in Ghana.

Im CDC werden wir dann ab 2015 lokale Lehrkräfte („Train-the-Trainer“) und Ghanaische Studenten neben ihrem Studium der IT, Betriebswirtschaft, Landwirtschaft und Pädagogik in interdisziplinären beruflichen Fähigkeiten coachen und trainieren. Unsere Seminare sind ins Studium integriert und sollen zum Studienlehrplan gehören.

Wenn ich wir sage, meine ich eine Gruppe von pensionierten und aktiven Leitenden Angestellten der Deutschen Telekom AG und Managern anderer Unternehmen, die sich dem Coaching und Training von jungen Leuten verschrieben haben und für die es Passion und Berufung ist, den jungen Menschen zu helfen, professioneller in den Beruf ein zu steigen.

Welche Gefühle kommen in mir hoch, wenn ich an diese Reise denke:

·           Ein gutes Gefühl, das Richtige zu tun,

·           Große Neugier auf das Land, die fremdartige Kultur und vor allem die Menschen dort,

·          Wissensdurst auf alles, was das Regentropfen College of Applied Sciences in Namoo betrifft,

·         Ein Paar Bedenken wegen drohenden Tropenkrankheiten (u.a. Gelbfieber, Malaria und Ebola) und der mangelnden Hygiene (s. Auszug aus den Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes in Deutschland für Ghana: „Die Ebola-Epidemie in den Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone kann sich unter Umständen in der Region weiter ausbreiten. Bisher wurden aus Ghana aber keine Fälle berichtet. Das Auswärtige Amt rät, die Nachrichtenlage intensiv zu verfolgen und allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten.“).

Die Impfungen waren recht zahlreich: Gelbfieber, Hepatitis B, Hepatitis A, Typhus, Meningokokken ACWY, Tollwut, Tetanus, Diphtherie, Polio, Masern, Mumms, Röteln und Cholera.

Der Senior Expert Service, SES in Bonn unterstützt die Regentropfen-Stiftung und war bislang sehr zuvorkommend und sehr hilfreich. Alle Kosten für Reiseutensilien, Arbeitsmaterial, Medikamente und Impfungen wurden mir erstattet. Die Lufthansa-Flüge von Frankfurt nach Ghana und zurück hat der SES ebenfalls bereits gebucht.

Mein Zielort Bolgatanga (kurz Bolga)(auf der Karte gelb markiert)liegt ganz im Norden Ghanas. Die Hochschule und das CDC sind ca. 30 km nördlich davon entfernt an der Grenze zum Nachbarland Burkina Faso:

  Markt in Bolga

In meinem Arbeitszimmer liegen jetzt eine Menge an Reiseutensilien und Tropenmedikamente herum.

Ich werde jetzt mal eine Packliste (s. Anlage) aufstellen, damit ich nichts Wesentliches vergesse mitzunehmen.

Meine Reiselektüre habe ich mir auch schon auf mein E-Books geladen:

·         The Big Five for Life- John Strelecky

·         Mein Leben für die Tiere und Natur-Jane Goddall

·         Safari des Lebens-John Strelecky

Heute war ich beim Friseur und habe mir der Hygiene wegen einen sehr kurzen „Tropen-Haarschnitt“ verpassen lassen. Ich sehe jetzt etwas anders als auf dem Foto oben aus.

Gerade habe ich mir bei www.wetter.com das Wetter in Bolgatanga, meinem Wohnort in Ghana, z.Zt. ist, angeschaut.

Wetter.com sagt: „In Bolgatanga ist es den ganzen Tag bewölkt, die Sonne zeigt sich nur vereinzelt bei Werten von 25 bis zu 35°C. In der Nacht sind Teile des Himmels mit Wolken bedeckt bei einer Temperatur von 25°C. Der Wind weht leicht aus südwestlicher Richtung mit Geschwindigkeiten bis zu 4 km/h.“

Es ist Regenzeit in Ghana und die klimatischen Verhältnisse sind jetzt für Europäer verträglicher als in der Trockenperiode.

Nächste Woche werde ich noch einige Gastgeschenke einkaufen, um mich für die Gastfreundschaft, die mir dort sicherlich zu Teil wird, bedanken zu können.

Hier noch ein paar Impressionen vom Zielort...dem Neubau der Hochschule

 

Im Internet könnt ihr noch mehr von der Fachhochschule und dem Ausbildungszentrum in Ghana unter www.stiftung-regentropfen/so-helfen-wir/ausbildungszentrum.html sehen und lesen.

 

Bald mehr...

Frank Uhland

 
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